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Presse

Dieter Adam zeigt den Oberbayern Flagge

08.02.2011   Ort: Mainleus Von: Jürgen Gärtner  Bayerische Rundschau

Protest Wer am Mainleuser Rathaus die Bayern- und die Deutschland-Fahne sucht, der hat Pech: Aus Protest gegen die Äußerungen des Zukunftsrats und die geplante Stimmkreisreform wehen vor dem Gebäude nur noch vier Fahnen an den Masten: die Franken-, Oberfranken-, Landkreis- und Gemeindeflagge.

Bayern-Fahne? Fehlanzeige. Vor dem Mainleuser Rathaus wehen nur noch fränkische Flaggen. Mit dieser Aktion protestiert Bürgermeister Dieter Adam gegen die geplante Stimmkreisreform und das Gutachten des Zukunftsrats. Foto: Jürgen Gärtner


Damit will Bürgermeister Dieter Adam (FW) ein Zeichen gegen die Benachteiligung der Region setzen. Für das Gemeindeoberhaupt ist der Bericht des Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung ein "erbärmliches, anmaßendes wie schäbiges Zeugnis einer Gruppe von Putschisten", denen es nur darum gehe, die Verfassung auszuhebeln oder nach deren Egoismen zu verändern.

Politik gegen den ländlichen Raum


Denn in den Augen von Adam ignorieren "diese Herren" den verfassungsrechtlichen Auftrag, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Bayerns zu schaffen. "Dieses Gremium ist kein Zukunftsrat, sondern gleicht vielmehr einem Zukunftsverhinderungsrat, der gegen die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen Politik macht."
Adam fordert deshalb den Bayerischen Ministerpräsidenten auf, den Zukunftsrat wegen eklatanter Fehlleistungen aufzulösen und das Gutachten in den Papierkorb zu werfen. Dieses Statement wird Adam auch dem Bezirksverbandsvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetags zukommen lassen, gab er am Montagabend auch im Gemeinderat bekannt. "Alle Bürgermeister und der Bezirkstag werden schießen, was wir können", betonte er.
Auf die Beflaggung sei er schon von zahlreichen Bürgern angesprochen worden, berichtet Adam. Die Resonanz der Menschen auf die Aktion sei durchwegs positiv gewesen.



Ihre Dörfer liegen ihnen am Herzen

13.11.2010

Auszeichnung Landrat Klaus Peter Söllner hat Vertreter der sieben Dörfer aus dem Landkreis Kulmbach, die beim Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" erfolgreich waren, ausgezeichnet.

 

Die Preisträger der sieben Dörfer, die am Freitagabend im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" durch den Landkreis Kulmbach ausgezeichnet wurden. Foto: Rei

"Dorfverschönerung kann und soll nicht der Vergangenheit angehören. Hier haben die Bürger Beachtliches geleistet und Dorfverschönerung ist immer wieder Antrieb zum Dorfwettbewerb gewesen und soll es bleiben." Diese Aussage stellte Landrat Klaus Peter Söllner bei der Abschlussveranstaltung zum Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" in den Mittelpunkt seiner Festansprache am Freitagabend. Nicht weniger als sieben Gemeinden wurden für ihre Teilnahme am Kreiswettbewerb ausgezeichnet.

Kreisvorsitzender Günther Reif hielt es für einen falschen Ansatz, wenn man an dem Wettbewerb nur dann teilnimmt, wenn man sich Siegeschancen ausrechnet: "Jegliche Teilnahme ist einfach goldwert, ganz gleich was herauskommt. Betrachten sie den Wettbewerb aber auch als Reifeprozess, der immer fortgeführt werden muss." Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussveranstaltung im Saal "Zur Tanne" vom Männergesangverein "Gemütlichkeit" Harsdorf unter der Leitung von Prof. Ludwig Zöller.

Landrat Klaus Peter Söllner stellte in seiner Begrüßung fest, dass die Zahl der Teilnehmer gegenüber dem letzten Durchgang im Jahr 2008 gleich geblieben ist: "Das zeigt auch den hohen Stellenwert, den die Dorfverschönerung in unserem Landkreis besitzt." Das beweise auch die Tatsache, dass seit mehr als 15 Jahren Dörfer aus dem Landkreis Kulmbach immer im Landesentscheid beteiligt gewesen sind. Sie haben dort hervorragende Ergebnisse erzielt. Der Höhepunkt bislang war die Bundespreisverleihung für Trebgast im Jahr 2002 in Berlin.

In diesem Jahr haben sich sieben Dörfer der Entscheidung der Jury gestellt und es konnten für alle Dörfer Siegerpreise und Sonderpreise vergeben werden.

Gemeinsam mit Kreisfachberater Friedhelm Haun zeichnete Landrat Klaus Peter Söllner die Sieger des Kreiswettbewerbes aus.
Mit einem Sonderpreis wurde der Markt Grafengehaig ausgezeichnet, dabei für das außergewöhnliche Engagement der Bürger und der Marktgemeinde für den Dorfladen "Unner Lädla".

Gruppe A
1. Platz: Wüstenbuchau-Bechtelsreuth, Markt Mainleus
2. Platz: Berndorf, Markt Thurnau
3. Platz: Waldau, Gemeinde Neudrossenfeld

Gruppe B
1. Platz: Gemeinde Harsdorf
2. Platz: Markt Marktschorgast
3. Platz: Gemeinde Neuenmarkt
Rei.

"Die schwarze Mehrheit durchbrochen"

15.08.10

Politik Der Landeschef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, stichelte beim Festabend der Freien Wähler in Stadtsteinach gegen die Regierenden. Vor allem auf die FDP hatte er sich eingeschossen. "Die bringt jetzt Themen, da stehen einem die Haare zu Berge."

 

"Es war das politische Ziel der Freien Wähler, im Landtag die schwarze Mehrheit zu durchbrechen und frischen Wind in den Landtag zu bringen. Das haben wir geschafft", freute sich Hubert Aiwanger in seiner Festrede und zeigte sich begeistert, dass die Freien Wählergruppierungen in Stadtsteinach einen gemeinsamen Weg gefunden haben. "Mit gesundem Menschenverstand - damit sind wir Marktführer", so Aiwanger.

Bei seiner Rede stichelte der FW-Landeschef gegen die Millionenverluste bei der Landesbank und schonte die CSU nicht. Doch vor allem die FDP bekam ihr Fett weg. "Die FDP bringt jetzt Themen, da stehen einem die Haare zu Berge", so Aiwanger und kritisierte den Vorschlag, die Gewerbesteuer abzuschaffen: "Wenn wir die Gewerbesteuer abschaffen, sind die Gemeinden Bittsteller in Berlin. Wir wollen Bayern auch in der Fläche stark halten", so Aiwanger.

Szenenapplaus erntete Aiwanger vor allem für seine Oberfrankenpolitik. "So wie der Freistaat mit Oberfranken umgeht, ist das kein Ruhmesblatt. Oberfranken bekam die wenigstens Mittel aus dem Konjunkturpaket. Während mancherorts goldene Wasserhähne installiert werden, ist hier noch nicht einmal die Wasserleitung montiert", so Aiwanger. Der FW-Landeschef trat für schnelles Internet ein, regte an, den Gemeinden und Kommunen Mittel an die Hand zu geben, damit die Straßen repariert werden können und wandte sich klar gegen die Metropolpolitik. "Wir Freie Wähler sind für eine Stärkung des ländlichen Raumes. Wir brauchen Instrastruktur", so Aiwanger.

Auch die Energiepolitik laufe derzeit in die falsche Richtung. So sei eine Verlängerung der Atomkraftlaufzeiten auch wirtschaftlich schwierig. "Wir brauchen mehr erneuerbare Energien. Dass man jetzt wieder er Atomenergie den roten Teppich ausrollt, trifft auch die ländlichen Betriebe, denn denen wird die Möglichkeit genommen, Einkommen zu generieren", so Aiwanger. Ursache für eine solche Politik seien Spenden, mutmaßte Aiwanger und stellte klar, dass die Freien Wähler die Spenden auf 50 000 Euro im Jahr begrenzen wollten, dass dies jedoch von de anderen Parteien abgelehnt worden ist.

"Die Themen der kleinen Leute sind unter die Räder gekommen", stellte Aiwanger klar. Er sagte Nein zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. "Wir wollen eine regionale Versorgung und keine internationalen Konzerne, die alles diktieren", so Aiwanger.

Auch auf die aktuelle Diskussion um die Wehrpflicht ging Aiwanger ein. "Man muss sich gut überlegen, ob man in einer Berufsarmee nicht Menschen sammelt, die man besser nicht sammeln sollte. Es geht doch darum, jungen Menschen auch zu zeigen, dass sie sich fürs Gemeinwohl einsetzen sollen", so Aiwanger.

Bei seinem Auftritt im Stadtsteinacher Festzelt erntete Aiwanger immer wieder Spontan-Applaus. Auch nach der Rede war er sofort von Freien Wählern umringt, viele nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Landespolitiker.

 

"Es war das politische Ziel der Freien Wähler, im Landtag die schwarze Mehrheit zu durchbrechen und frischen Wind in den Landtag zu bringen. Das haben wir geschafft", freute sich Hubert Aiwanger in seiner Festrede und zeigte sich begeistert, dass die Freien Wählergruppierungen in Stadtsteinach einen gemeinsamen Weg gefunden haben. "Mit gesundem Menschenverstand - damit sind wir Marktführer", so Aiwanger.

Bei seiner Rede stichelte der FW-Landeschef gegen die Millionenverluste bei der Landesbank und schonte die CSU nicht. Doch vor allem die FDP bekam ihr Fett weg. "Die FDP bringt jetzt Themen, da stehen einem die Haare zu Berge", so Aiwanger und kritisierte den Vorschlag, die Gewerbesteuer abzuschaffen: "Wenn wir die Gewerbesteuer abschaffen, sind die Gemeinden Bittsteller in Berlin. Wir wollen Bayern auch in der Fläche stark halten", so Aiwanger.

Szenenapplaus erntete Aiwanger vor allem für seine Oberfrankenpolitik. "So wie der Freistaat mit Oberfranken umgeht, ist das kein Ruhmesblatt. Oberfranken bekam die wenigstens Mittel aus dem Konjunkturpaket. Während mancherorts goldene Wasserhähne installiert werden, ist hier noch nicht einmal die Wasserleitung montiert", so Aiwanger. Der FW-Landeschef trat für schnelles Internet ein, regte an, den Gemeinden und Kommunen Mittel an die Hand zu geben, damit die Straßen repariert werden können und wandte sich klar gegen die Metropolpolitik. "Wir Freie Wähler sind für eine Stärkung des ländlichen Raumes. Wir brauchen Instrastruktur", so Aiwanger.

Auch die Energiepolitik laufe derzeit in die falsche Richtung. So sei eine Verlängerung der Atomkraftlaufzeiten auch wirtschaftlich schwierig. "Wir brauchen mehr erneuerbare Energien. Dass man jetzt wieder er Atomenergie den roten Teppich ausrollt, trifft auch die ländlichen Betriebe, denn denen wird die Möglichkeit genommen, Einkommen zu generieren", so Aiwanger. Ursache für eine solche Politik seien Spenden, mutmaßte Aiwanger und stellte klar, dass die Freien Wähler die Spenden auf 50 000 Euro im Jahr begrenzen wollten, dass dies jedoch von de anderen Parteien abgelehnt worden ist.

"Die Themen der kleinen Leute sind unter die Räder gekommen", stellte Aiwanger klar. Er sagte Nein zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. "Wir wollen eine regionale Versorgung und keine internationalen Konzerne, die alles diktieren", so Aiwanger.

Auch auf die aktuelle Diskussion um die Wehrpflicht ging Aiwanger ein. "Man muss sich gut überlegen, ob man in einer Berufsarmee nicht Menschen sammelt, die man besser nicht sammeln sollte. Es geht doch darum, jungen Menschen auch zu zeigen, dass sie sich fürs Gemeinwohl einsetzen sollen", so Aiwanger.

Bei seinem Auftritt im Stadtsteinacher Festzelt erntete Aiwanger immer wieder Spontan-Applaus. Auch nach der Rede war er sofort von Freien Wählern umringt, viele nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Landespolitiker.

 

Aiwanger wettert gegen CSU

Von Klaus-Peter Wulf

Zum Doppeljubiläum der Stadtsteinacher UWG und FBL prophezeit der Landesvorsitzende der Freien Wähler den "Schwarzen" im Freistaat bald die Oppositionsrolle.

 

 

 

Stadtsteinach - In einer ihrer Hochburgen haben die Freien Wähler (FW) am Freitagabend ihre Trumpfkarten ausgespielt. Zum Sommerfest zum 40-jährigen Bestehen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und 20-jährigen der Freien Bürgerliste (FBL) war der FW-Bundes- und bayerische Landesvorsitzende Hubert Aiwanger in Stadtsteinach zu Gast. Der Spitzenpolitiker der Freien Wähler ließ kein gutes Haar an den politischen Gegnern und kündigte der CSU nach der nächsten Landtagswahl im Freistaat die Oppositionsrolle an, was seine Zuhörer mit Applaus quittierten.

"Wir haben die CSU-Mehrheit im Landtag gebrochen und seit unserer Zugehörigkeit viel bewegt", stellte Aiwanger seiner Rede voran. Hart ging Aiwanger mit der Abschaffung der Gewerbesteuer ins Gericht. "Dann werden die Kommunen Bittsteller in Berlin. Ich traue der Bundespolitik nicht, denn sie will auf diesem Weg auch an diese Milliarden Euro heran. Und der CSU-Chef Horst Seehofer hat dies im Koalitionsvertrag mit unterschrieben", klagte der FW-Vorsitzende. Wenn die CSU mit ihrer gemeindefeindlichen Politik so weitermache, werde sie nach der nächsten Landtagswahl in Bayern nicht mehr regieren, prophezeite er.

Allein wie die CSU mit Oberfranken umgehe, sei für die ganze Union kein Ruhmesblatt. "Die sollten sich schämen. Kein Internet, Schlaglöcher in den Straßen, Lehrer- und Ärztemangel sprechen für sich. Hier, wo die Leute wohnen, gilt es anzusetzen. Und nicht da, wie in Oberbayern und dem Großraum München, wo der Geldhaufen schon hoch ist", sagte Hubert Aiwanger.

Aiwanger kritisierte, dass sich die CSU von der Einstellung her von den Wählern entfernt habe. Themen wie die Gentechnik seien unter die Räder gekommen. Hier zähle die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung und deshalb sagten die Freien Wähler Nein dazu. Auch das Finanzdesaster der Landesbank hätten "Herrschaften mit dem schwarzen Parteibuch" zu verantworten. "Die CSU ist nicht der Staat. Dieses Kartell muss durchbrochen werden und dazu sind wir da", unterstrich der FW-Landesvorsitzende.

Die Keimzellen

der Stadtsteinacher FW

Nach musikalischer Unterhaltung durch die Original fränkische Trachtenkapelle Stadtsteinach ließ der FW-Ortsvorsitzende Andy Sesselmann die Historie der beiden Vorgängerorganisationen - UGW und FBL - des 2007 ins Leben gerufenen Freien Wähler-Ortsverbandes Revue passieren. So hatten sich vor über vier Jahrzehnten allwöchentlich um Franz Hebentanz, Fritz Geyer und Eberhard Kraus Stadtsteinacher Bürger getroffen, um über Kommunalpolitik zu diskutieren und Vorschläge einzubringen. Daraus entstand 1970 die UWG. 1972 zogen mit Fritz Geyer, Eberhard Kraus, Fritz Spindler und Josef Günter vier UWG-Politiker in den Stadtrat ein. "Die Gründer haben den Grundstein für das, was wir heute machen, gelegt. Wir möchten uns heute bei den 16 Männern von damals mit einem Geschenk bedanken", sagte Andy Sesselmann.

1990 entschied sich damals noch ein junger Stadtsteinacher Bürger - Klaus Peter Söllner -, selbst am politischen Leben teilzunehmen. Er aktivierte eine junge dynamische Truppe und wurde gleich bei seiner ersten Kandidatur zum Bürgermeister von Stadtsteinach gewählt. Zugleich schafften mit Thomas Ploner, Georg Hempfling, Manfred Biedefeld, Margit Dittus und Ali Spindler fünf seiner Leute den Sprung in den Stadtrat. Mit Alfred Dietz und Konrad Schaupert waren acht Freie Wähler im Rat vertreten. "Ein super Ergebnis. Und mit dem Bau der Steinachtalhalle sowie der Erschließung neuer Baugebiete wurde viel bewegt", urteilte Sesselmann. 22 FBL-Begründer wurde ebenfalls mit einem Geschenk belohnt.

Am 3. Januar 2007 schlossen sich beide Gruppierungen dann zu den Freien Wählern zusammen. Die FW zählt heute 71 Mitglieder, stellt fünf Stadträte und ist mit Winfried Baumgärtner im Kreistag vertreten. "Stadtsteinach ist nicht nur eine schöne Stadt, um hier zu wohnen oder Urlaub zu machen. Unsere Stadt ist familienfreundlich, attraktiv für Touristen und hat hervorragende Vereine. Es wird eine gute Jugend- und Seniorenarbeit geleistet. Wir Freien Wähler werden uns dafür einsetzen und alles dafür tun, dass es so bleibt und noch besser wird", betonte Andy Sesselmann.

Landrat Klaus Peter Söllner betonte: "Wir haben Kommunen im Oberland, die nicht mehr wissen, wie sie die nächsten Jahre überstehen sollen. Vor allem das Jahr 2012 wird katastrophal, denn dann werden wohl einige handlungsunfähig. Hier ist der Landtag gefordert, denn diese brauchen jede mögliche Unterstützung aus München, um der Finanzmisere Herr zu werden", betonte Söllner. Mit den Worten "Ich habe es euch zu verdanken, wo ich heute bin" würdigte der Landrat die Rückendeckung, die er stets von der Freien Wähler erfahre.

Oberfranken

im Brennpunkt

"Ich weiß, dass es hier in Oberfranken besonders brennt. Das müssen auch endlich die politischen Mitbewerber begreifen, und da arbeiten wird dran", sagte der Landtagsvizepräsident Peter Meyer. Und der FW-Bezirksvorsitzende Klaus Förster betonte: Die UWG und FBL Stadtsteinach stehen für die Erfolgsgeschichte der Freien Wähler. Die Vereinigung beider Gruppierungen hat sich bewährt.

 

Ehrungen der Freien Wähler Stadtsteinach

Goldene Ehrennadel des Bayerischen Landesverbandes: Franz Schrepfer.

Silberne Ehrennadel des Bayerischen Landesverbandes: Klaus Göldel.

Gründungsmitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Stadtsteinach (UWG): Franz Hebentanz, Fritz Geyer, Eberhard Kraus, Hans Schmidt, Ludwig Ploner, Fritz Spindler, Josef Hildner, Franz Schraudner, Arnold Sesselmann, Hans Kugler, Siegfried Porzelt, Lothar Wallasch, Franz Schrepfer, Dieter Buchwald, Konrad Schaupert und Alfred Fraas.

Gründungsmitglieder der Freien Bürgerliste Stadtsteinach (FBL): Klaus Peter Söllner, Hans Bayerlein, Manfred Biedefeld, Judith Büttner, Dr. Thomas Dittus, Margit Dittus, Michael Feulner, Günter Geier, Alwin Geyer, Karin Geyer, Georg Hempfling, Dr. Alois Hofstetter, Georg Kolb, Reinald Kolb, Jürgen Korkisch, Manfred Korkisch, Rudi Neumann, Marianne Nowack, Manfred Ott, Thomas Ploner, Jens Pöhner und Helga Reinsch.

 

Erschienen am 17.05.2010 00:00 unter www.frankenpost.de

Adam bleibt Bürgermeister in Mainleus

Mainleus - Dieter Adam hatte in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Mainleus die Nase vorn: Mit 53,24 Prozent konnte sich der Amtsinhaber von den Freien Wählern gegen seinen CSU-Herausforderer Folker Sünkel (47,4 Prozent) mit deutlichem Abstand durchsetzen. Beim ersten Wahlgang vor 14 Tagen hatte Amtsinhaber Dieter Adam (Freie Wähler) 44,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, gefolgt von Folker Sünkel (CSU) mit 33 Prozent. Detlef Weißmann (SPD) hatte im ersten Durchgang elf Prozent der Stimmen bekommen, Erich Luthardt von der Alternativen Bürgerliste kam auf 11,1 Prozent. Damit waren die beiden Kandidaten aus dem Rennen gewesen. Spannend war die Frage, welche Wahlempfehlung die SPD und die Alternative Bürgerliste ihren Wählerinnen und Wählern nach dem Ausscheiden der eigenen Kandidaten geben würden. Doch obwohl beide Formationen offen für einen Wechsel an der Spitze der Marktgemeinde plädiert hatten, mochte sich keine zu einer klaren Unterstützung Folker Sünkels aufraffen.

Folker Sünkel machte die im Vergleich zum Termin vor 14 Tagen deutlich niedrigere Wahlbeteiligung verantwortlich dafür, dass es am Ende nicht ganz für ihn gereicht hat. "Ich bin sehr enttäuscht", kommentierte Sünkel sein Wahlergebnis unmittelbar nach der Auszählung des letzten Stimmbezirks. Auch Dieter Adam war mit den 64,65 Prozent Wahlbeteiligung nicht zufrieden.

Neun von 14 Wahlbezirken konnte der amtierende Bürgermeister für sich entscheiden; fünf gingen an den CSU-Bewerber. Der hatte allerdings in Willmersreuth, wo ja beide Kandidaten zu Hause sind, die Mehrheit mit 55,1 Prozent für sich gewinnen können.

Dieter Adam bleibt Bürgermeister

 

erschienen am 16.05 unter www.infranken.de von J.Gärtner

Stichwahl Die Entscheidung ist gefallen: Dieter Adam bleibt Mainleuser Bürgermeister. Der Amtsinhaber von den Freien Wählern setzte sich in der Stichwahl gegen seinen CSU-Herausforderer Folker Sünkel durch.