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Bayerns starke Mitte -

Am 26.03 fand die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler statt. Herbert Pieper konnte dazu auch Rainer ... [mehr] 

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2018

Bayerns starke Mitte

Am 26.03 fand die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler statt. Herbert Pieper konnte dazu auch Rainer Ludwig, unseren Kandidaten für die Landtagswahl im Herbst 2018 begrüßen.

Ludwig stellte sich persönlich vor und gab einen Einblick in sein politisches Wirken. Er sei ein Mann der die Kultur des Miteinanders, der Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit schätzt.  Das heißt kooperatives , teamorientiertes und ausgleichendes Arbeiten sei sein Anliegen. Er habe auch immer ein offenes Ohr für Sachthemen und werde die Stimme Kulmbachs in München sein. Auch die Herausforderungen aus Europa und der Welt treffen den Bürger auf Kommunalebene. Deshalb habe man auch den Slogan "Bayerns starke Mitte" gewählt

Bereits seit 10 Jahren sind die Freien Wähler im Landtag und stellen im Kreis Kulmbach die zweitstärkste Fraktion. So sind wir eine starke bürgerliche Kraft, die sich für die Region einsetzt. Die FW bringen folgendes auf den Weg : Volksbegehren zur Abschaffung der StrAbS; Bildung auf hohem Niveau in kleineren Klassen und qualifizierten Pädagogen in wohnortnahen Schulen; Verhinderung der Abwanderung (Uni Campus in KU; Stärkung der Familien und Sicherung der Zukunft durch Entlastung bei KiTa-Beiträgen, gute med. Versorgung und Stärkung der Pflege; Unterstützung der heimischen Mittelstandes und vor allem der Landwirtschaft.

Pieper erinnerte an die Aktivitäten im vergangenen Jahr wie die Winterwanderung auf den Patersberg, das traditionelle Heringsessen in der IG, mehrere Bürgertreffs und an den Adventsmarkt.

Günther Stenglein, Fraktionsvorsitzender lobte die kooperative und zielorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat. Dabei stellte er nochmal verschiedene Projekte vor: Architektenwettbewerb zur „Alten Spinnerei“ Ausstellung in der Sommerhalle; Fortführung Hornschuchensemble; Haushalt 2018; Neujahrsempfang; Projekt Patersberg-Lehrpfad; Neugestaltung der Urnengräber auf dem Friedhof Mainleus; Tief-, Straßen- und Brückenbau; Feuerwehrbedarfsplan; Ausbau des Rathauses zum Kinderhort.

Als Resümee lässt sich ziehen, dass die Freien Wähler Mainleus ein aktiver Verein ist, der sich hervorragend um seine Bürger kümmert.

Winterwanderung

Bei strahlendem Sonnenschein und knackigen Minustemperaturen startete die Tour in Buchau beim "Paul".

Buchau ist eine vermutlich zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene fränkische Siedlung. Mit einem 1124 als Zeugen auftretenden Bamberger Ministerialen „Eberhart de Pouchahe“ wurde der Ortsname erstmals urkundlich genannt. Um 1137 veräußerte der genannte Eberhart sein Allod Buchau an Bischof Otto I.der es bald darauf dem Bamberger Kloster Michelsberg übertrug. Vor 1395 gelangte Buchau an die Förtsch von Thurnau. 1423 wurde Eberhard Förtsch mit Buchau förmlich belehnt. 1437 ging Buchau in die Hände der Familie von Giech über, in deren Besitz der Ort bis in das 19. Jahrhundert hinein blieb.

Buchau gehörte bis 1862 zum Landgericht Thurnau, danach zum Bezirksamt bzw. Landratsamt Kulmbach. 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Buchau in den Markt Mainleus eingegliedert.

Nach einem kurzen Abstecher zur "Bank" unterhalb des Schlosses derer zu Giech ging es auf dem alten Kirchweg weiter. Die bestehende Anlage reicht im Kern sicherlich in das 13./14. Jahrhundert zurück. Nach der Zerstörung wurde das Schloss 1526 durch Matthes von Giech erneuert. Bis zu deren Aussterben im Jahr 1622 war Buchau Sitz einer eigenen Linie der Familie Giech. Beerbt wurde diese durch Carl Gottfried von Giech (1607–1652) aus der Thurnauer Linie der Familie. Im 19. Jahrhundert erfolgten Anbauten und Umgestaltungen im neugotischen Zeitgeschmack. Das Schloss wird zur Zeit renoviert und ist in Privatbesitz. Auf der "Straße" nach Motschenbach durch den Forst erzählte Markus Oppelt immer wieder kurze Geschichten, die sich um Buchau drehten. Natürlich durfte auch die Sage der Handwerksburschen, die sich nach einem Kirchweihbesuch im Streit gegenseitig erschlugen nicht fehlen. Noch heute sind die Handwerkszeichen auf den Sühnesteinen (Kreuzsteinnest) zu erkennen. Drei in ihrer Art gleichen, aber nicht gleich großen Sandsteinplatten stehen mit der Bildseite nach Süden, der vierte quer zu ihnen. Neben der Jahreszahl 1655 sind Kreuze und andere Gegenstände eingemeißelt. (Schuhmacher, Schmied, Schneider, Bäcker, Wagner oder Mauerer) Nach Edelmann waren es jedoch vier Grenzsteine von verschiedenen Stellen, die hier gesammelt aufgestellt wurden. Der Flurname heißt „Am Kreuzstein“. Danach folgte ein Abstecher zum  Hirschen- oder Herrenstein, der wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand. Der oberste Teil des Sandsteinfelsens ist rechteckig und etwa 1,10 bis 1,50 m tief eingehauen und rings herum von ca. 35 cm breiten und 55 cm hohen Steinbänken ausgehauen, die bis zu 15 Personen Platz bieten. Vom oberen Hang kommt man auf 9 Stufen auf diese Plattform, die wahrscheinlich einmal überdacht war. Der Autor Karl Dill geht davon aus, dass hier die Grafen von Giech mit ihren Gesellschaften Jagdfeste abhielten. Vielleicht konnte man auch von diesem Hirschenstein nach Belieben das im angrenzenden eingezäunten Waldstück gefangen gehaltene Wild abschießen. Ein kurzer Schwenk in Richtung Steinsorg führte zum "Marienstein" der von Oppelts Großvater selbst geschaffen wurde und danach wieder zurück Richtung Buchau.

Den Abschluss der äußerst kurzweiligen Wanderung fand man bei einer Einkehr "Zum Paul"