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Weihnachtsfeier -

Die diesjährige Adventsfeier fand in der Gaststätte  Vonbrunn in Rothwind statt. Neben dem Kreisvorsitzenden ... [mehr] 

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2011

Weihnachtsfeier

Die diesjährige Adventsfeier fand in der Gaststätte  Vonbrunn in Rothwind statt. Neben dem Kreisvorsitzenden Ulrich Gödde und den Trägern der Goldenen Ehrennadel der Freien Wähler Herrn Hacker und Herrn Hübner waren es die Vorsitzende des Vereins des Waldorfkindergartens, sowie eine Erzieherin, die im Besonderen gegrüßt wurden.

Der Erlös aus dem Glühwein und Crepesverkauf des Weihnachtsmarktes kommt nämlich dem Kindergarten zugute und davon soll eine Edelstahl-Hangrutsche für den neu gestalteten Garten angeschafft werden. "Mit diesem Betrag sind wir unserem Ziel - einer Rutsche- ein Stück nähergerutscht", so die Vorsitzende des Vereins.

Auch der Nikolaus gab einen Jahresrückblick in seiner unverkennbaren Art zum Besten bevor es ans Verteilen der Geschenke ging.

 

Firmenbesichtigung bei BOT, Kulmbach

Am 18. 10. fand wieder eine Firmenbesichtigung der Freien Wähler statt. Diesmal bei der Firma BOT, Oberflächentechnik (früher Galler Stahlbau).

Die Führung durch den Betrieb, der bereits auf 45 Jahre Erfahrung in der Beschichtungs- und Oberflächentechnik zurückblicken kann, übernahm  Herr K.-D. Gerwert, Geschäftsführer am Standort Kulmbach.

In Kulmbach können Werkstücke bis zu 2t Stückgewicht und einer Dimension von ca. 12m x 0,7m x 2,3m in den vollautomatischen Anlagen bearbeitet werden. Die zukunftsweisenden Anlagenkonzipierungen erlauben auch Kombinationen einzelner Leistungen, wie z.B. Zinkphosphatierung oder Zinkphosphatierung mit KTL aber ohne Pulverbeschichtung und mehr. Dies sind vor allem im Automobilbau geforderte Verfahren.

Im hauseigenen Labor werden dann hochstrapazierfähige Beschichtungen entwickelt, die auch bei Verformung des Metallteils keine Schäden, Risse u.ä. bekommen.

BOT stellt sich den Anforderungen des Marktes und löst nahezu alle Aufgaben, die der Kunde an die Firma stellt. So werden im Moment Teile für die Transsibirische Eisenbahn oder auch Schaltschränke für Siemens genauso gefertigt wie Teile für Kommunale Fahrzeuge oder Zubehör für Solaranlagen. Für mehr Info: www.bot.eu

Der verantwortliche Umgang mit Ressourcen und die Einhaltung von Umweltstandarts wird großgeschrieben. Die Planung für eine autarke Stromversorgung des Werks ist schon weit fortgeschritten und soll umgesetzt werden. Doch nicht nur mit dem Material wird verantwortungsvoll umgegangen. Vor allem das Kapital „Mitarbeiter“ ist den Geschäftsführern sehr wichtig und so gibt es „stets ein offenes Ohr“ für die Beschäftigten.

Am Ende des Rundgangs dankte U. Gödde, Kreisvorsitzender der FW dem Geschäftsführer für den interessanten Einblick in die Tätigkeit der Firma BOT und lobte vor allem das Engagement für die Weiterführung und den Erhalt des Standortes. Landrat K.-P. Söllner unterstrich die Wichtigkeit leistungsstarker Firmen hier in Kulmbach.

FW Bürgertreff in Wüstenbuchau am 19.09.2011

Ortsprecher Markus Oppelt konnte zusammen mit dem  Vereinsvorsitzenden zahlreiche Besucher beim Bürgertreff begrüßen.

Neben den Ortsansässigen hatten sich noch der Kreisvorsitzende Ulrich Gödde, Marktgemeinderäte und FW – Mitglieder eingefunden.

Beim obligatorischen Dorfrundgang stellten die Besucher rasch fest warum Wüstenbuchau im Jahre 2010 beim Wettbewerb „Das schönere Dorf“ prämiert wurde.  Ortssprecher Oppelt sagte so eine kurzfristige Anmeldung stelle kein Problem dar, weil die Ortschaft sowieso permanent gepflegt und in einem „Top Zustand“ gehalten werde.  Dies sei der Initiative der Bürgerschaft zu verdanken. Diesem Lob schloss sich auch MGR Herbert Pieper an und hob die Tatkraft seine Wüstenbuchauer Mitbürger hervor. Aber es gab auch kritische Worte zum Zustand der Fahrbahndecke im Ortsbereich. Ebenso wurde angeregt die Ortsbeleuchtung zu ergänzen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine gemeinsame Brotzeit, die von Markus Oppelt gesponsert wurde, (– Herzlichen Dank an dieser Stelle. –) mit lebhafter Diskussion

im Feuerwehrgerätehaus. Dieser Neubau wäre ohne die tatkräftige Unterstützung der Bürgerschaft ebenfalls nicht realisierbar gewesen.

Die Kulmbacher Unterwelt hautnah erleben

Die Teilnehmer– auf Einladung der WGK Kulmbach und des Freie Wähler Kreisverbandes -  haben bei der Kellerführung durch die Kulmbacher Unterwelt so manche Überraschung erlebt. 12 der insgesamt 83 Bier- und Felsenkeller sind begehbar gemacht worden, erklärt Kellerführer Erich Olbrich und hat allerhand Geschichten parat.


Leere Flaschen und Kästen, überall Schutt und Geröll - so sahen noch vor kurzem alle Keller aus. Jetzt führt Erich Olbrich durch aufgeräumte Kellergänge, von denen sich keiner vorstellen konnte, wie weitläufig sie eigentlich sind. Gang folgt auf Gang, eine Abzweigung nach der Nächsten – ein Kellerlabyrinth.

Da tauchen Räume auf, die noch immer über und über mit leeren Bierflaschen übersät sind Im Keller von Feinkost Wunder lagern noch heute alte Fässer und unzählige Flaschen, wie sie immer wieder abgefüllt worden sind. Die großen Brauereikeller wurden mit großem Aufwand ordentlich aufgeräumt und gewähren Einblicke in eine sonst verschlossene unterirdische Welt unterhalb der gesamten Stadt.

Kurzweilig informiert der Gästeführer über die Geschichte und Geschichtchen der Keller.
Von Fledermäusen, die in den Kellern wohnen, von Spinnen, die sich in der unterirdischen Welt wohl fühlen, aber auch die Historie kommt nicht zu kurz. So hatten sich beispielsweise die Kulmbacher bei der großen Zerstörung der Stadt 1553 in den Kellern versteckt. Und auch heute kommen die Gänge wieder ganz groß raus. Ein Bäckermeister lagert hier seine Stollen ein, die dann bei Feinkost Käfer als Kulmbacher Bierkellerstollen verkauft werden.

Zu Besuch im Bayrischen Landtag

Am Dienstag, den 28.06. waren die Freien Wähler auf Einladung des Landtagsvizepräsidenten Peter Meyer in den Landtag nach München gefahren. Dort konnten die Teilnehmer der Regierungserklärung von Horst Seehofer zum Thema "Energiewende in Bayern" beiwohnen. Anschließend bestand die Möglichkeit zur Diskussion mit MdL Meyer, der gerne Rede und Antwort stand.

Bereits am Vormittag waren die Freien Wähler in München angekommen und von Peter Meyer vor dem Maximilianeum begrüßt worden. Dort erhielt jeder die Tagesordnung für die Ansprachen im Plenarsaal und ein Mitarbeiter Meyers begleitete die Gruppe. Am Nachmittag gab es eine kurze Einführung per Video über die Arbeit im Landtag, die Mitglieder, das Maximilianeum...

Mit Spannung erwartet wurde dann die Regierungserklärung, die auch vom Bayrischen Rundfung live übertragen wurde.

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/energie-seehofer-atom-ID1309094612379.xml

 

Am Abend ging es dann mit "Leo´s adventure tours"  zurück nach Oberfranken.

Bürgertreff in Heinersreuth

Die Freie Wählervereinigung Mainleus hatte zum Bürgertreff in den Mainleuser Ortsteil Heinersreuth eingeladen.

Bei schönem Sommerwetter beteiligten sich neben den FW – Mitgliedern auch erfreulicher Weise zahlreiche Bürger an dieser Ortsbegehung. Das wichtigste und auch „brandaktuelle“ Thema des Abends war der geplante Kanalneubau. Bei lebhaften Diskussionen vor Ort mit den unmittelbar betroffenen Personen konnten Meinungen ausgetauscht und Wünsche erörtert werden.

Interessanten Wortmeldungen gab es unter anderem auch zu den Stichworten „Buswartehäuschen“, „Dorfbeleuchtung“ und „Löschwasserbehälter“.

Abschließend hatte Marktgemeinderat Michael Grampp in seinem Garten zum Dämmerschoppen eingeladen – diese Option wurde gerne und mit reger Beteiligung genutzt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die gastgebende Familie Grampp.

 

Danndorf/Niedersachsen zu Besuch in Danndorf

Betriebsbesichtigung Zimmerei Konrad

Am 11. Mai besichtigten die Freien Wähler Mainleus zusammen mit den Kollegen aus dem Kulmbacher Land (Stadtsteinach, Thurnau, Neudrossenfeld,…) die Zimmerei Konrad, Kulmbach.

Katrin Mayer, Juniorchefin des Betriebs gab einen kurzen Abriss aus der Firmengeschichte und führte dann durch das Unternehmen. Beeindruckend war der Start mit zwei Mitarbeitern über 40-50 Arbeiter in der Bauhochzeit und jetzt liegt die Zahl bei etwa 25 Mitarbeitern. Ebenso eindrucksvoll das enorme Investitionsvolumen der Firma. So schlägt eine Abbindemaschine mit ca. 400000 € zu Buche, die alle 4-5 Jahre erneuert werden muss; oder firmeneigene Kräne oder Vorrichtetische für Holzhausaufbauten.Neueste Investition eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung, die ca. 230000€ kostete. Modernste Computerprogramme unterstützen bei der Planung, Material- und Statikberechnung, zeigen Konstruktionsverbindungen und den zukünftigen Hausbesitzern, wie ihr Heim fertig aussieht – in 3D und von allen Seiten zu betrachten. Lagerhallen voll mit OSB-Platten, Dämmmaterial, Konstruktionsholz ermöglichen es schnell auf Kundenaufträge zu reagieren. Der Winter 2010/2011 hat im Bereich Umdeckung, Dämmung und Energiesparmaßnahmen für die Zimmerei gute Auftragslagen gebracht.

Die Firmengeschichte in aller Kürze

  • 1. Jan. 1979: Durch die Übernahme der Fa. Simon Hämmer (in der Karl-Jung-Straße) von Adolf Ludwig legt Heinz Konrad den Grundstock für sein Unternehmen.
  • 1990 Bau und Umzug in das neue Firmengebäude in der Theodor-Heuss-Allee 1
  • 1994: Zertifizierung nach DIN ISO 9002 als erste Zimmerei in Bayern
  • In über 20 Jahren des Bestehens verzeichnete die Zimmerei Konrad eine beeindruckende Aufwärtsenwicklung. Aus anfänglich 2 Mitarbeitern wurden mittlerweile 25 Menschen, die das Unternehmen beschäftigt.
  • In Zukunft: Katrin Konrad tritt in die Fußstapfen Ihres Vaters; nach einer Zimmermann-Lehre absolviert sie derzeit ihr Studium zum Bauingenieur und tritt in das Familienunternehmen ein.

Unterweg mir der Kräuterfrau

Am 10.05. gings für die Freien Wähler nach Witzmannsberg und dort wohnt eine, die kennt sich aus mit den Kräutlein, die heilende Wirkung haben und direkt vor der Haustür in Wiesen und am Wegesrand wachsen. Woran andere achtlos vorübergehen, das landet bei Edith Wagner, Kräuterpädagogin in Speisen und Getränken.

"Wer aber wilde Kräuter und Früchte verzehren will, muss unbedingt zu unterscheiden wissen, was essbar ist und was nicht", warnt Edith Wagner. Eine der auffälligsten Blumen ist im Frühjahr wohl der Löwenzahn mit seiner großen gelben Blüte. "Er ist in allen Teilen essbar. ",. Ob roh, im Salat oder gedünstet, der Löwenzahn ist vielseitig. "Die Inhaltsstoffe regen die Verdauung und Stoffwechsel an. Er wirkt entwässernd Weiter geht es auf der Wiese, wo der Expertin der Spitzwegerich in die Finger fällt. "Er ist ein Heilkraut, wirkt auf Insektenstichen kühlend und bei kleinen Wunden desinfizierend. Gerade wenn man in der Natur unterwegs ist, kann dies sehr hilfreich sein. Doch bevor man die Blätter verwendet, muss man daran reiben, damit der heilende Saft austritt, weiß sie.

Am Wegrand zeigt sie dann noch Walderdbeeren in der Blüte, Schlehensträucher, Weißdorn und einen Streifen Ackerland, der im Moment nicht bewirtschaftet wird, sondern seit drei Jahren brach liegt und dort wächst, was die Natur zulässt. Im ersten Jahr gab es zwar „Starthilfe“ durch Einsaat verschiedener Samen, aber jetzt darf fünf Jahre lang die Natur schalten und walten.

Nach der Rückkehr aufs Anwesen Wagner blicken wir noch zur Veste Coburg –jawohl, die kann man von da aus sehen!, bevor wir uns bei Fichtennadelspitzen in Schokolade getaucht, Unkrautpizza, Brot mit selbstgemachter Sauerampferbutter und Kräuterlimonade in weitere Geheimnisse der Kräuterküche einweihen lassen.

Ortsbegehung Wüstendorf

Am 11. April gings zur Ortsbegehung nach Wüstendorf. Dort führte Edith Müller durch das Dorf und regte an die "alte" Anschlagtafel zu verlegen. Ein zentraler Ort wäre das Wartehäuschen, wo jeder seine zeitung abholt. Dazu müssen noch Gespräche geführt werden. Anschließend gings entlang des Wüstendorfer Baches zum Wasserhäuschen, das leider in einem erbarmungswürdigem Zustand ist. Vor Jahren wurde von hier das Trinkwasser in die Häuser gepumpt und auch heute scheint die Leitung und Quelle in Ordnung. Bei  Installation einer Pumpe könnte möglicherweise ein kleiner Brunnen am Treffpunkt "Kastanie" entstehen.

Auch Bauplätze wären in Wüstendorf möglich - ein nettes kleines Dorf inmitten einer herrlichen Natur.

Teilnahme am Delegiertentag in Günzburg

FREIE WÄHLER wollen ab 2013 noch mehr Verantwortung übernehmen

Resolution gegen Agro-Gentechnik verabschiedet

Die FREIEN WÄHLER haben auf ihrer Landesdelegiertentagung in Günzburg Regionalität als Leitgedanken der Politik gefordert: "Von wohnortnahen Schulen und leistungsfähigem Breitband bis hin zu stabilen Kommunen und dem Ausbau der erneuerbaren Energien - die FREIEN WÄHLER haben die richtigen Konzepte. Die FREIEN WÄHLER wollen deshalb zukünftig noch mehr Verantwortung übernehmen - schwarz-gelb ist zur Regierung der traurigen Gestalt geworden", so Landesvorsitzender Hubert Aiwanger.

Die 350 Delegierten verabschiedeten einstimmig eine Resolution gegen Agro-Gentechnik in Bayern (siehe Anlage). Die drei schwäbischen Abgeordneten Ulrike Müller, Dr. Leopold Herz und Bernhard Pohl sprachen sich für eine starke Land- und Forstwirtschaft sowie den Ausbau der Infrastruktur gerade auch in strukturschwachen Gebieten aus.

Resolution der FREIEN WÄHLER Bayern: Gegen Agro-Gentechnik in Bayern

Resolution_Agro-Gentechnik.pdf

Landesdelegiertentagung der FREIEN WÄHLER in Günzburg

Unter der Überschrift "Bayern als Ganzes weiterentwickeln - Regionen stärken" findet am 9. April in Günzburg eine Landesdelegiertentagung der FREIEN WÄHLER Bayern statt. Landesvorsitzender Hubert Aiwanger fordert einen Politikwechsel in Bayern weg vom  Zentralismus, hin zu mehr Regionalität: "Bayern ist nur dann stark und stabil, wenn alle Regionen gestärkt werden. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Wertschöpfungsquelle der Zukunft, gerade auch für strukturschwache Gebiete. Die FREIEN WÄHLER sind mittlerweile unverzichtbare Ideenschmiede auch auf Landesebene und treiben die planlosen schwarz-gelben Bremser vor sich her."

Die FREIEN WÄHLER bedauern die Uneinsichtigkeit der Staatsregierung bei der Erstellung des aktuellen Doppelhaushalts. Zukunftsweisende Verbesserungsvorschläge der FREIEN WÄHLER unter anderem im Bereich von Energieeinsparung, Kommunalfinanzen, Bildung und des öffentlichen Dienstes wurden rücksichtslos abgelehnt.

Eine Resolution zur Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft zeigt auf der Delegiertentagung die klare Position der FREIEN WÄHLER im Bereich der Landwirtschaft: Bäuerliche, verbraucherfreundliche Landwirtschaft anstatt Agrarindustrie. Die Abgeordneten Ulrike Müller und Dr. Leopold Herz stellen die Land- und Forstwirtschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum dar. Bernhard Pohl verweist in seinem Referat auf die Notwendigkeit, den Regionen und Kommunen in Bayern mehr Freiraum und finanzielle
Handlungsfähigkeit einzuräumen.

Jahreshauptversammlung

Am 28.03. fand die JHV der Freien Wähler statt. Auf der Tagesordnung standen neben den Neuwahlen des Vorstandes, der Jahresrückblick, versch. Berichte und Grußworte.

Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen: die "neue" Vorstandschaft ist die "alte" Vorstandschaft

1. Vorsitzender Herbert Pieper

2. Vorsitzender Roland Schuberth

Schriftführerin Edith Müller

Kassier Hans Heinrich Bosch

Beisitzer Ulrich Gödde, Karl-Günther Kraus, Ernst Schäfer und Regina Schwitz

Als Revisoren wurden Hanne Lindner und Norbert Weibrecht bestimmt.

"Wer als Oberfranke CSU wählt versündigt sich an seiner Heimat", so Gödde (Kreisvorsitzender) in seinem Grußwort als Kreisvorsitzender der FW. Die Stimmkreisreform und der Zukunftsrat ist ein weiterer Stein der sich einfügt: Bevölkerungsrückgang und die Benachteiligung durch die Strukturschwäche in unserer Region schwächt Oberfranken. Deshalb warb er für die Aktion unter www.oberfranken-wehrt-sich.de. Auch mangelnde Würdigung der Arbeit der Freien Wähler durch die Presse monierte er. Immerhin war der polit. Aschermittwoch die zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Bayern - geprägt durch Sachlichkeit bei den Reden, besonders der Aiwangers.

Weitere Grußworte sprachen Klaus Förster (Bezirksrat;2. Bgm Thurnau), der sich für die gute Zusammenarbeit bei "seinen Freunden" aus Mainleus bedankte. Konrad Fischer-Andreason (Kreisgeschäftsführer) freute sich über den aktiven Frauenanteil und die Zuverlässigkeit der Mainleuser bei Veranstaltungen des Kreises.

Auch Dieter Adam (1.Bgm;Kreisrat) lobte die Arbeit seines Ortsvereins und der Fraktion. Besonders das geschlossene Auftreten zeigt "die Freien Wähler sind ein gutes Team, das Mainleus weiter nach vorne bringt. Hier arbeiten Menschen für Menschen und Gestalten die Zukunft zum Wohle der Bürger"

Herbert Pieper, der die JHV leitete konnte neben den bereits genannten auch die Träger der Goldenen Ehrennadel der FW Hans Hacker, Hans Mader und Karl Zollfrank, sowie Fraktionsvorsitzenden Günther Stenglein, der aus der Fraktion berichtete, und Gemeinderatskollegin Hanne Lindner begrüßen.

Heringsessen

Am Aschermittwoch fand das Heringsessen der Freien Wähler  in der IG Willmersreuth statt.

In gemütlicher Runde ließ "man und frau" es sich gut schmecken und diskutierte so ganz nebenbei die "Große und Kleine Politik"

Volle Attacke auf die Schwarzen

Bei ihrer Aschermittwochskundgebung in Deggendorf haben die Freien Wähler ihre Ankündigungen wahrgemacht: Landeschef Hubert Aiwanger und seine Vorredner feuerten eine Breitseite nach der anderen auf die CSU ab. Lieblingsziel: Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg.

Vor der Rekordkulisse von 1.500 Besuchern warf Aiwanger Guttenberg vor, einen Scherbenhaufen angerichtet zu haben: "Der verehrte Freiherr hat eine Baustelle hinterlassen, kein wohlbestelltes Haus, wie er selber verkündete." Es müsse jetzt schnellstens gehandelt werden, um die nötige Zahl an
Freiwilligen zu erreichen, "sonst wird die Bundeswehrreform zum Sicherheitsrisiko für Deutschland", warnte Aiwanger.  Die Landtagsabgeordnete und Vorrednerin Claudia Jung bezeichnete den Ex-Verteidigungsminister als "Rohrkrepierer", die CSU sollte "abstruse Doktorspiele nach Freiherren Art" lassen.Auch beim Thema Islam bekam die CSU von Aiwanger ihr Fett weg. Er warf den Christsozialen Realitätsverlust vor: "Es hilft uns nichts, festzustellen, dass der Islam historisch nicht zu Deutschland gehört. Es hilft auch Van Gaal nicht, festzustellen, dass der FC Bayern historisch einer der erfolgreichsten Vereine ist, wenn er momentan jedes Spiel verliert." Tatsache ist nach seinen Worten, dass in Deutschland fünf Millionen Muslime wohnen.

Noch nie zuvor haben die Freien Wähler bei ihrem Politischen Aschermittwoch so viele Besucher angezogen wie diesmal. 1.500 Gäste wollten Landeschef Aiwanger zuhören. Wie die Stimmung bei den Freien Wählern und den anderen Parteien war, sehen Sie hier.


"BayernLB größter Skandal Bayerns in der Nachkriegszeit"

Zuvor hatte der Landtagsabgeordnete Benrhard Pohl die Vorgänge um die BayernLB zum größten bayerischen Finanzskandal in der Nachkriegsgeschichte erklärt, für den Politiker der CSU verantwortlich seien: "Wir sind haarscharf an einer riesigen Katastrophe vorbeigeschrammt. Wie im Kasino haben sie Milliarden verzockt und die Zukunft Bayerns aufs Spiel gesetzt." Pohl weiter: "10 Milliarden Euro mussten wir einsetzen, dafür, dass andere spekuliert und Fehler gemacht haben. Das sind fast griechische Dimensionen!"

Als "unanständig" bezeichnete Pohl auch den Kauf der Hype Group Alpe Adria. "Die Ursache dieses Desasters ist nicht das Versagen Einzelner, sondern der Größenwahn eines Edmund Stoiber und der Größenwahn der CSU." Auch die jetzigen Aussagen des Zukunftsrats zielen wieder in die Richtung. Die Freien Wähler dagegen setzten sich dafür ein, dass nicht nur ein paar Monopolen vorwärts kommen, sondern setzen auf Regionalität. "Wir haben einen echten Heimatbegriff, nicht so einen wie die CSU, der sich in der Lederhose erschöpft", so Pohl. "Wir stehen für Vielfalt statt Einfalt."

Winterwanderung zum Samelstein

Unter fachkundiger Führung von Gerd Öhrlein machten sich die Freien Wähler auf den Weg von Schimmendorf zum Samelstein. Bei perfektem Wanderwetter und mit viel Spass führte Marktgemeinderat Manfred Götz die Mannschaft an.

G. Öhrlein gab dabei einen kurzen Abriss über die Geschichte des Dorfes. Schimmendorf wurde am 10. April 1394 das erste mal urkundlich erwähnt und als geteiltes Dorf dem Bistum Bamberg und dem Markgrafen zu Kulmbach zugehörig. Dorthin musste dann auch der Zehnt abgegben werden und die Zugehörigkeit zuden jeweiligen Pfarren wurde dadurch festgelegt. Grenze war der Zentbach.

An der Eisenleite wurde von 1938 an nach Erz gegraben, aber schon bald wegen Unrentabilität wieder eingestellt.

Die Weiler Straße war dagegen ein alter Handelsweg, das Haus wurde als Schmiede und Anspann füe Postkutschen und Handwerkerfuhren genutzt.

Als Tausendjähriger Stein wird der Samelstein bezeichnet. Mancherlei Sagen sind um den Stein gesponnen und bis heute wartet er auf seine Rückkehr nach Schimmendorf.

Am Burgställa befand sich wahrscheinlich eine Fliehburg. In Niederschriften von 1440 wurde es bereits erwähnt und angeblich führte sogar ein unterirdischer Gang dorthin. Allerdings wurde dieser Gang bis heute nicht gefunden.

Der Weg der Freien Wähler führte wieder nach Schimmendorf zurück und endete bei einer gemütlichen Einkehr in der Gaststätte Herold.